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Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung zum Thema Self-Checkout-Systeme finden Sie in unserem Whitepaper.

 

Die Ergebnisse der Verbraucherakzeptanz-studie zum Thema Self-Scanning finden Sie in unserem Whitepaper.

 

Die Ergebnisse der Händlerbefragung in unserem neuen Whitepaper.

 

Die Ergebnisse der Verbraucherakzeptanz-studie finden Sie in unserem Whitepaper.

 

Die Ergebnisse der Markterhebung finden Sie hier.

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Ute Holtmann

Leiterin/Public Relations
Ute Holtmann
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Pressemitteilungen

Selbst ist der Kunde

EHI-Studie zu Self-Checkout und Self-Scanning im deutschen Handel

Köln, 08.11.2017
Selbstbediener-Kassen gewinnen im deutschen Handel erheblich an Boden. Immer mehr deutsche Geschäfte bieten ihren Kunden den Service an, den Scann- und Bezahlvorgang selbst in die Hand zu nehmen. Dies zeigt die aktualisierte EHI-Markterhebung zu Selbstbediener-Kassen in Deutschland. „Die beachtliche Steigerung der Self-Checkout-Anwendungen innerhalb von zwei Jahren zeigt, wie bedeutend das Thema für deutsche Händler geworden ist“, kommentiert Frank Horst, Autor der Studie und präsentiert die gesamten Ergebnisse heute auf den EHI-Technologie-Tagen.

Selbst scannen und kassieren – bevorzugt im LEH
In zwei Jahren hat sich die Anzahl der Geschäfte, in denen stationäre Selbstbediener-Kassen zum Einsatz kommen, um 65 Prozent gesteigert. Waren es im Jahr 2015 noch 295, so sind es heute 488 Geschäfte. Insgesamt verfügt der deutsche Handel über rund 3.020 stationäre Self-Checkout-Kassen.

Dieser Anstieg macht sich besonders im klassischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) bemerkbar. Dort existieren derzeit ca. 350 Märkte (im Vergleich zu 150 vor zwei Jahren) mit rund 1.450 SB-Kassen (620 in 2015). Gemessen an den fast 200.000 herkömmlichen Kassen im LEH, gibt es noch Potential, obwohl nicht jedes Lebensmittelgeschäft und jeder Standort für Selbstbediener-Kassen geeignet ist. Außerhalb des Lebensmittelsektors sind Selbstbediener-Kassen fast ausschließlich in Möbel- und Baumärkten sowie in Sportgeschäften zu finden.

Auch mobile Self-Scanning-Anwendungen sind im selben Zeitraum ähnlich stark gestiegen (64 Prozent). Von 25 Geschäften vor zwei Jahren ist die Anzahl heute auf 41 gestiegen.  Im Allgemeinen stehen in diesen Märkten jeweils mindestens 60 Handscanner für den Kundeneinsatz zur Verfügung.

Cash oder Karte
Ein Großteil der Geschäfte bietet trotz hoher Investitionskosten die Möglichkeit der Barzahlung beim Self-Checkout an. Bei den Lebensmittelhändlern sind es sogar 98 Prozent, auf den Gesamtmarkt bezogen können Kunden in 84 Prozent der Geschäfte mit Selbstbediener-Kassen ihre Einkäufe bar bezahlen.

Im LEH sind 91 Prozent der SCO-Kassen mit Gewichtskontrolle ausgestattet, über die Branchen hinweg sind es noch 43 Prozent. Dabei wird der eingepackte Artikel mit einer Waage unter der Einpackstation gewogen und das ermittelte Gewicht mit dem verglichen, das für den gescannten Artikel in einer Datenbank abgelegt ist.

Ausblick
Das EHI rechnet mit einem weiteren dynamischen Wachstum in diesem Bereich. So werden bis zum Jahresende über 500 Geschäfte ihren Kunden stationäre SB-Kassen anbieten und weitere 50 Geschäfte mobile Self-Scanning-Systeme im Einsatz haben.

* Die meisten Märkte stellen Self-Checkout-Systeme (auch Selbstbediener- bzw. SB-Kassen genannt) zur Verfügung, bei denen Kunden die Ware selbst scannen und bezahlen. Einige bieten das sogenannte Selfscanning an. Hier scannt der Kunde die Artikel bereits während des Einkaufs mittels eines mobilen Erfassungsgeräts selbst. Reine Selfpaymentsysteme, also Automaten, an denen Kunden ausschließlich den Bezahlvorgang, nicht aber das Scannen selbst durchführen, wurden in der Studie nicht berücksichtigt.

Infografiken im Download: https://go.ehi.de/sco811

Kontakt:

Frank Horst, Leiter Inventurdifferenzen + Sicherheit, Tel.: -53, horst(at)ehi.org
Ute Holtmann, Leiterin Public Relations, Tel.: -42, holtmann(at)ehi.org

Herausgeber:
EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org Tel.: +49 (0)2 21/5 79 93-0, Fax: -45

Über das EHI:
Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 80 Mitarbeitern. Sein internationales Netzwerk umfasst rund 800 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie sowie Dienstleister. Das EHI erhebt wichtige Kennzahlen für den stationären und den Onlinehandel, ermittelt Trends und erarbeitet Lösungen. Das Unternehmen wurde 1951 gegründet. Präsident ist Götz W. Werner, Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany ist eine Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes und koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (GTIN, ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel, die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden sowie die C-star für den asiatischen Handel in Shanghai.

Zwischen Technologie und Kunde

EHI-Studie: Mitarbeiterbefragung zum Arbeitsplatz Self-Checkout-Kasse

Köln, 17.01.2017
Self-Checkout-Systeme, oder auch Selbstbediener-Kassen genannt, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Dazu trägt auch die Akzeptanz der Systeme beim Personal in den Geschäften bei, denn sie fungieren als Vermittler zwischen der Technologie und den Kunden.

Fast zwei Drittel der Mitarbeiter an Self-Checkout-Systemen (SCO) finden ihren Arbeitsplatz angenehm, weil sie den intensiven Kundenkontakt schätzen und  ihre Tätigkeit als abwechslungsreich empfinden. Fast alle erklären gern die Funktionsweise der SCO-Systeme. Allerdings sehen sich einige häufiger Kunden gegenüber, die sich – in nicht immer freundlicher Art – über Schwierigkeiten bei der Bedienung der Systeme beschweren. Die Tätigkeit an den SCO-Systemen besteht daher häufig aus einem Beschwerdemanagement – auf das die Kassenkräfte aber nicht immer ausreichend vorbereitet sind. Gut die Hälfte hat eine interne System-Schulung erhalten, aber immerhin 16 Prozent waren auf „learning by doing“ angewiesen und haben keine spezielle Ausbildung erhalten. Nur knapp ein Drittel konnte von einer professionellen Herstellerschulung profitieren.

Vielseitige Tätigkeit – Bessere Vorbereitung
Dabei ist das Tätigkeitsfeld an Selbstbediener-Kassen vielfältig. Die Hälfte der Befragten setzt die Arbeit an einer SCO-Kasse mit einer besonderen Qualifikation gleich und hält sie für anspruchsvoller als die Tätigkeit an einer herkömmlichen Kasse. Neben der Unterstützung der Kunden bei der Nutzung des Systems insgesamt übernehmen die SCO-Mitarbeiter auch die Alterskontrolle und einen Sicherheitscheck, indem sie schauen, ob alle Produkte gescannt werden. Drei Viertel von ihnen unterstützt die Kunden zudem beim Einpacken der Ware, sofern das Kundenaufkommen es zulässt. Die Hälfte der SCO-Kassenkräfte sieht als Vorteil des Arbeitsplatzes, dass die Bargeldzahlung automatisiert erfolgt, also Fehler beim Wechselgeld vermieden werden, das Zählen und Abrechnen entfällt und durch geschlossene Systeme das Überfallrisiko minimiert wird.

Die gesamten Ergebnisse der Befragung sind in dem soeben erschienenen kostenlosen Whitepaper „Self-Checkoutsysteme aus Mitarbeitersicht“ zusammengefasst. Sie haben die EHI Self-Checkout Initiative motiviert, einen Schulungsleitfaden für SCO-Personal zu erarbeiten, der im Spätsommer interessierten Händlern zur Verfügung steht.

Definition
Self-Checkout: Beim stationären Self-Checkout scannt der Kunde am Ende des Einkaufs jedes einzelne Produkt selbst ein und verpackt es in bereitgestellte Tüten oder mitgebrachte Taschen. Danach bezahlt er den Einkauf an einem Automaten per Karte oder bar.

Datenbasis
Überwiegend persönliche Interviews vor Ort mittels strukturierten Interviewleitfaden von 57 Mitarbeiter in 10 Unternehmen, davon 50 Mitarbeiter an SCO-Kassen und 7 Mitarbeiter, die ausschließlich herkömmliche Kassen bedienen, im Befragungszeitraum 19.08. bis 26.10.2016.

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Über das EHI
Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 60 Mitarbeitern. Sein internationales Netzwerk umfasst rund 750 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie sowie Dienstleister. Das EHI erhebt wichtige Kennzahlen für den stationären und den Onlinehandel, ermittelt Trends und erarbeitet Lösungen. Das Unternehmen wurde 1951 gegründet. Präsident ist Götz W. Werner, Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany, ist eine Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes und koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (GTIN, ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel, die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorstellt werden sowie die C-star für den asiatischen Handel in Shanghai.

Zum aktuellen Whitepaper.

Gute Noten für Self-Checkout

EHI-Studie: Mitarbeiterbefragung zum Arbeitsplatz Self-Checkout-Kassen

Bildnachweis: Adrian Brooks

Köln, 09.11.2016
Die erfolgreiche Einführung neuer Technologien wird durch die Akzeptanz bei Mitarbeitern deutlich unterstützt. Als Indikator dafür gilt deren eigene Nutzung – Selbstbediener- oder Self-Checkout-Kassen erzielen hier gute Werte. Insgesamt wird der Arbeitsplatz an solchen Systemen positiv beurteilt, wenngleich die Medaille auch eine Kehrseite hat, das ergab die Befragung der EHI-Self-Checkout Initiative zur Akzeptanz und Zufriedenheit der Mitarbeiter an Selbstbedienerkassen.

Fast alle befragten Kassenkräfte, nämlich 94 Prozent, wählen Self-Checkout-Systeme für ihren eigenen Einkauf und demonstrieren damit ihre persönliche Zustimmung. 84 Prozent des Kassenpersonals sind auf ihre neue Tätigkeit an den Selbstbedienerkassen in unterschiedlich intensiven Schulungen vorbereitet worden. Allerdings waren auch 16 Prozent auf ‚learning by doing‘ angewiesen. Die meisten Mitarbeiter betreuen 3 – 4 Selbstbedienungskassen. Den reinen Self-Checkout-Arbeitsplatz gibt es in der Praxis selten. 94 Prozent der Mitarbeiter an Selbstbedienerkassen arbeiten auch an herkömmlichen Kassen, fast die Hälfte ist zumindest zeitweise zusätzlich mit Regalpflege im Kassenbereich beschäftigt.

Gute Noten
Die Mitarbeiter/innen an den SCO-Kassen zeichnen ein sehr differenziertes Bild. Hilfsbereitschaft signalisieren zu können, Kunden zu unterstützen und motivieren sowie die Interaktion mit ihnen schildern sie als die überzeugendsten Aspekte ihrer Tätigkeit. Auch die Abwechslung und den Anspruch der Aufgabe finden viele Mitarbeiter gut. Die hauptsächlich positive Beurteilung ihrer Tätigkeit setzt sich in der Einschätzung des Systems generell fort. Fast 80 Prozent sehen eine zunehmende Akzeptanz bei den Kunden. Drei Viertel sind überzeugt, dass dieser Service der Kundenzufriedenheit dient und halten Self-Checkout für ein modernes und zukunftsorientiertes Kassensystem. Noch gut zwei Drittel schätzen die verminderten Wartezeiten für Kunden. Allerdings meinen ebenso viele, dass die Systeme zumindest für manche Kunden eine Überforderung darstellen. Nichtsdestotrotz finden die Mitarbeiter, dass 76 Prozent der Kunden sehr zufrieden oder zufrieden mit den Selbstbedienerkassen sind.

Als Arbeitsplatz schätzen Mitarbeiter Self-Checkout-Systeme, weil sie bei der Tätigkeit mehr Bewegung haben. Andererseits steht dem auch eine höhere Belastung durch längeres Stehen und eine permanent hohe Aufmerksamkeit entgegen.
Technologische und organisatorische Verbesserungen könnten die Qualität von Self-Checkout-Systemen nach Einschätzung der Mitarbeiter noch erhöhen. Danach tauchen die häufigsten Anwendungsprobleme bei der Sicherheitswaage, der Tüten- oder Taschenablage sowie bei loser Ware und Getränkegebinden auf.
Trotz der insgesamt überwiegend positiven Beurteilung des Arbeitsplatzes „Self-Checkout-Kasse“, würde rund die Hälfte der Befragten noch den gewohnten, herkömmlichen Arbeitsplatz an der Bedienungskasse bevorzugen.

Definition
Self-Checkout: Beim stationären Self-Checkout scannt der Kunde am Ende des Einkaufs jedes einzelne Produkt selbst ein und verpackt es in bereitgestellte Tüten oder mitgebrachte Taschen. Danach bezahlt er den Einkauf an einem Automaten per Karte oder bar.

Datenbasis
Überwiegend persönliche Interviews vor Ort mittels strukturierten Interviewleitfaden von 57 Mitarbeiter in 10 Unternehmen, davon 50 Mitarbeiter an SCO-Kassen und 7 Mitarbeiter, die ausschließlich herkömmliche Kassen bedienen, im Befragungszeitraum 19.08. – 26.10.2016

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Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 60 Mitarbeitern. Sein internationales Netzwerk umfasst rund 750 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie sowie Dienstleister. Das EHI erhebt wichtige Kennzahlen für den stationären und den Onlinehandel, ermittelt Trends und erarbeitet Lösungen. Das Unternehmen wurde 1951 gegründet. Präsident ist Götz W. Werner, Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany, ist eine Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes und koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (GTIN, ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel, die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorstellt werden sowie die C-star für den asiatischen Handel in Shanghai.

Shoppen ohne Wartezeiten

EHI-Studie zeigt: Self-Scanning-Akzeptanz bei Kunden

Köln, 04.08.2016   Self-Checkout-Systeme* haben mittlerweile Marktreife erreicht. Im deutschen Einzelhandel gibt es bisher dennoch wenige Angebote – ganz im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern wie den Niederlanden, Frankreich, Skandinavien oder Großbritannien, wo solche Services bereits häufig anzutreffen sind. Derzeit finden sich bundesweit 300 bis 310 Geschäfte mit stationären SB-Kassen und nur rund 25 Geschäfte, die mobiles Self-Scanning anbieten*. An der Kundenakzeptanz liegt das weniger, wie unsere Kunden-Befragung „Self-Scanning-Systeme“ zeigt.

Zufrieden und loyal
Nahezu alle Nutzer von mobilen Self-Scanning-Systemen (99 Prozent) sind zufrieden mit dem Service, davon 70 sogar sehr. Daher sind die Nutzer der Self-Scanning-Systeme sehr loyal: 61 Prozent von ihnen nutzen diesen Service immer und 36 Prozent häufig. Die größte Gruppe der Self-Scanning-Fans sind die 30 bis 39-Jährigen, knapp zwei Drittel von ihnen gehören zu den immer oder häufigen Nutzern. Kartenzahler haben grundsätzlich eine höhere Affinität zu Self-Scanning-Systemen als Barzahler.

Komfortabel und schnell
Gefragt nach dem Grund Self-Scanning-Systeme zu nutzen, sagen fast alle (96 Prozent), dass sie den Komfort schätzen, die Ware an der Kasse nicht noch einmal umpacken zu müssen – was besonders bei großen Einkäufen erheblich schneller ist. Komfort und Zeitersparnis, inklusive der Vermeidung von Wartezeiten an der Kasse, sind daher auch die Top-Motivatoren für Self-Scanning-Nutzer, gefolgt von der Freude am Kennenlernen technischer Innovationen und der Selbstbestimmtheit und der Preiskontrolle während des Kassiervorgangs.

Verständnisvoll und vorsichtig
Fast alle Nutzer (98 Prozent) hatten schon einmal einen Rescan*, aber nur wenige empfinden dies als störend. 90 Prozent zeigen Verständnis oder fühlen sich nach erfolgreicher Prüfung sogar bestätigt, alles richtig gemacht zu haben. Nur wenige bemängeln den dadurch entstehenden Zeitverlust oder empfinden die Rescans als zu häufig sowie unangenehm, weil ihnen Fehlverhalten unterstellt würde.
Von denjenigen, die Self-Scanning nicht nutzen, geben 35 Prozent die Registrierungspflicht als Störfaktor an und 38 Prozent möchten aus Datenschutzgründen keine persönlichen Angaben machen.

*Definitionen
Self-Scanning: Beim mobilen Self-Scanning erhält der Kunde bereits am Eingang des Geschäftes ein Lesegerät und scannt die Artikel während des Einkaufs mit dem mobilen Erfassungsgeräts selbst ein. Am Ende des Einkaufs werden die Daten in das Kassensystem übernommen und der Kunde zahlt an einem Automaten oder an einer Extrakasse. Die Nutzung der mobilen Self-Scanning-Lösungen setzt zumeist eine vorherige Registrierung mit Angabe persönlicher Daten voraus.

Self-Checkout: Beim stationären Self-Checkout scannt der Kunde am Ende des Einkaufs jedes einzelne Produkt selbst ein und verpackt es in bereitgestellte Tüten oder mitgebrachte Taschen. Danach bezahlt er den Einkauf an einem Automaten per Karte oder bar.

Rescan: Alle Anbieter von mobilen Self-Scanning-Lösungen führen in verschiedenen Zeitabständen Algorithmus-gesteuerte Stichprobenkontrollen durch. In einem sogenannten Rescan wird nach Abschluss des Einkaufs eine kleine Anzahl an Artikeln gegengeprüft. Befinden sich in der Stichprobe Artikel im Einkaufskorb, die nicht auf dem Kassenbon erfasst sind, wird der Inhalt des gesamten Warenkorbs überprüft.

Datenbasis
Auf Basis eines strukturierten Gesprächsleitfadens interviewte das EHI vom 20. April bis zum 20. Mai 2016 insgesamt 246 Kunden dreier Lebensmittelhändler, die Self-Scanning anbieten. Zwei Märkte werden jeweils von Filialunternehmen und ein Markt von einem selbstständigen Händler betrieben.

Das Whitepaper gibt es im kostenlosen Download

Hinweis für Journalisten: Graphik zum Download

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Über das EHI
Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 60 Mitarbeitern. Sein internationales Netzwerk umfasst rund 750 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie sowie Dienstleister. Das EHI erhebt wichtige Kennzahlen für den stationären und den Onlinehandel, ermittelt Trends und erarbeitet Lösungen. Das Unternehmen wurde 1951 gegründet. Präsident ist Götz W. Werner, Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany, ist eine Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes und koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (GTIN, ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel, die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorstellt werden sowie die C-star für den asiatischen Handel in Shanghai.

Investition in Kundenzufriedenheit
Quelle: Zebra Technologies

Self-Checkout-Systeme: Mut der Händler wird belohnt

Während noch viele Händler zögern, werden die mutigen unter ihnen belohnt. An ausreichend positiver Resonanz auf den Einsatz von Self-Checkout-Systemen, also Selbstbediener- bzw. SB-Kassen und mobilem Self-Scanning, fehlt es auf Seiten des Verbrauchers augenscheinlich nicht. Gründe für die hohe Akzeptanz beim Kunden sind vor allem das selbstbestimmte Tempo und die Preiskontrolle beim Einkauf sowie das angenehmere Einkaufen ohne Warteschlange. Der überwiegende Teil der Händler, die sich bereits für den Einsatz von SB-Kassen und Self-Scanning entschieden haben, sieht in der Installation der SCO-Systeme eine Investition in die Zufriedenheit des Kunden und im ergänzenden Service einen klaren Wettbewerbsvorteil, wie die aktuelle Händlerbefragung des EHI zum Einsatz von SCO-Systemen in Deutschland zeigt.

Zukunftsorientierte Kassenlösungen

In mehr als 300 deutschen Märkten konnten Händler bereits positive Erfahrungen durch den Einsatz von SB-Kassen sammeln – auch wenn sich der Erfolg zunächst nicht in Zahlen messen lässt. Die Anschaffungskosten sind hoch – immerhin kostet ein Vierer-Modul SCO-Kassen rund 120.000 Euro, das ist mindestens dreimal so viel wie der durchschnittliche Preis von herkömmlichen Kassen. Stattdessen ist die Zufriedenheit des Kunden ein klarer Indikator für den Erfolg von SCO-Systemen, die laut Studie im Durchschnitt von fast 20 Prozent der Kunden genutzt werden. Die zukunftsorientierten Kassenlösungen sorgen darüber hinaus für ein innovatives Image der Märkte und gewinnen damit zusätzliche – oft technikaffine – Käufer.

… mit zuverlässiger Technik

Zufrieden sind die meisten Händler auch mit der eingesetzten Technik, die den anfänglichen Befürchtungen zum Trotz nur geringe Ausfallquoten aufweist – nicht höher als bei traditionellen Kassen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die SCO-Konfigurationen immer abhängig von zahlreichen organisatorischen Voraussetzungen sind. Faktoren wie die Scannfähigkeit des Sortiments und das Raumangebot im jeweiligen Geschäft fordern deshalb immer marktindividuelle Lösungen.

Für den erfolgreichen Einsatz von SCO-Systemen spricht außerdem eine Produktivitätssteigerung von bis zu 40 Prozent auf gleicher Fläche und bei gleichen Kosten, gemessen am Verhältnis Kunden pro Stunde.
Akzeptanz bei Mitarbeitern

Der Erfolg von Self-Checkout steht und fällt allerdings mit der Akzeptanz der Mitarbeiter. Die Befürchtung, dass die Einführung von SCO-Systemen einen Personalabbau mit sich bringen kann, hat sich bei keinem der Unternehmen bestätigt. Die Ursachen dafür sind, dass Self-Checkout immer nur ein ergänzender Service zu den herkömmlichen Kassen ist und für SB-Kassen immer eine Personalassistenz erforderlich ist. Für Letzteres spielt die Motivation der Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Die Mitarbeiter an den SB-Kassen müssen sich mit der modernen Technik identifizieren und dem Kunden die Freude an der Innovation vermitteln können.

Ehrliche Kunden

Von den befragten Händlern berichten 95 Prozent, dass die Diebstahlrate an SCO-Kassen nicht höher ist als üblich. Begründet wird dies dadurch, dass der Kunde beim Self-Checkout selbst die Verantwortung für die Registrierung und Bezahlung der Ware trägt. Diebstähle und Manipulationen lassen sich zusätzlich durch integrierte Kontrollwaagen, Kameraüberwachung, Warensicherung, Sicherheitspersonal und Personalassistenz im Kassenbereich vermeiden. Der Diebstahl von Waren geschieht laut Aussagen der befragten Händler fast ausschließlich im Verkaufsraum und nicht erst am Kassenband. Die Diebstahlrate ist folglich unabhängig von der Art der Kassennutzung.

Alle Ergebnisse der Händlerbefragung werden auf der Roadshow der Self-Checkout-Initiative des EHI und Partnern vorgestellt. Einzelhändler können kostenlos an den Infoveranstaltungen 10.11.2015 in Stuttgart teilnehmen.

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SB-Kassen: Der Anfang ist gemacht
Quelle: Wincor Nixdorf

SB-Kassen: Der Anfang ist gemacht

EHI-Studie analysiert die Verbreitung von SB-Kassen in Deutschland

Köln, 20.08.2015 Immer mehr deutsche Märkte bieten ihren Kunden den Service an, den Scann- und Bezahlvorgang selbst in die Hand zu nehmen. Dies zeigt die aktuelle EHI-Markterhebung zu Selbstbediener-Kassen in Deutschland. Die Ergebnisse der Studie werden auf der Roadshow der Self-Checkout-Initiative des EHI und Partnern vorgestellt, die an vier Terminen in drei deutschen Städten Halt macht, und bei der sich Einzelhändler kostenlos informieren können. Die meisten Märkte stellen Self-Checkout-Systeme (auch Selbstbediener- bzw. SB-Kassen genannt) zur Verfügung, bei denen Kunden die Ware selbst scannen und bezahlen. Einige bieten das sogenannte Selfscanning an. Hier scannt der Kunde die Artikel bereits während des Einkaufs mittels eines mobilen Erfassungsgeräts selbst. Reine Selfpaymentsysteme, also Automaten, an denen Kunden ausschließlich den Bezahlvorgang, nicht aber das Scannen selbst durchführen, wurden in der Studie nicht berücksichtigt.

Kunden kassieren selbst – bevorzugt im LEH

In 295 Märkten kommen insgesamt rund 2.150 Selbstbediener-Kassen zum Einsatz. Im klassischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) existieren derzeit ca. 150 Märkte mit rund 620 SB-Kassen. Dies ist noch nicht viel in Relation zu den fast 200.000 herkömmlichen Kassen im LEH, aber nicht jedes Lebensmittelgeschäft und jeder Standort ist für Selbstbediener-Kassen geeignet. Außerhalb des Lebensmittelsektors sind Selbstbediener-Kassen fast ausschließlich in Möbel- und Baumärkten zu finden. Ein Großteil der Geschäfte bietet trotz hoher Investitionskosten die Barzahlungsmöglichkeit beim Self-Checkout an. Bei den Lebensmittelhändlern sind es sogar 98 Prozent, auf den Gesamtmarkt bezogen können Kunden in 75 Prozent der Märkte mit Selbstbediener-Kassen ihre Einkäufe bar bezahlen. Insgesamt 24 Märkte setzen auf das System Selfscanning. Im Allgemeinen stehen in diesen Märkten jeweils rund 60 Handscanner für den Kundeneinsatz zur Verfügung.

Scannen: Stationär an der Kasse oder mobil am Regal

Beim Self-Checkout-System führt der Kunde den Scann- und Bezahlvorgang am Ende des Einkaufs selbst durch. Self-Checkouts ergänzen immer die konventionellen Kassen, der Kunde entscheidet sich erst unmittelbar vor dem Bezahlen für eine der Möglichkeiten. Self-Checkout-Systeme sind tendenziell für kleinere Einkäufe von bis zu 15 Artikeln geeignet. In der Praxis werden an Self-Checkout-Systemen Durchschnittsbons von 4 bis 9 Artikeln registriert. Dabei gewährleisten unterschiedliche Sicherheitssysteme wie Personalassistenz, Gewichtskontrollen, Kameras oder zusätzliche Ausgangsschleusen eine vollständige Warenerfassung. Zum mobilen Selfscanning entscheidet sich der Kunde bereits beim Betreten eines Geschäftes. Er scannt die Artikel während des Einkaufs mittels eines mobilen Erfassungsgeräts, das beispielsweise nach Identifikation durch eine Kundenkarte ausgegeben wird, selbst ein. Er hat so jederzeit den Überblick über seine Kaufsumme und spart Zeit, da die Artikel beim Bezahlen nicht mehr aus dem Einkaufswagen bewegt werden müssen. Nach dem Einkauf gibt der Kunde das Gerät an einer bedienten Kasse oder an einem Bezahlautomaten ab, die Daten werden in das Kassensystem übernommen und die Bezahlung kann bar oder bargeldlos erfolgen. Auch größere Einkäufe sind problemlos zu handhaben. Um Sicherheitsaspekten zu genügen und bewusste Manipulationen oder unbewusste Fehler auszuschließen, werden die Warenkörbe in der Regel stichprobenweise durch eine Kassenkraft kontrolliert.

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Herausgeber:
EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln
www.ehi.org Tel.: +49 221 57993-0, Fax: -45

Über das EHI
Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 60 Mitarbeitern. Das internationale EHI-Netzwerk umfasst rund 700 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie. Gegründet wurde das Unternehmen 1951. Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany, eine jeweils 50-prozentige Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes, koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel und die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden.

Barzahlung bevorzugt

Barzahlung bevorzugt

EHI-Studie zeigt: SB-Kassen werden Kundenwunsch gerecht

Köln, 16.06.2015 Die Deutschen zahlen gerne bar. Das zeigt sich auch in den Geschäften mit Selbstbediener-Kassen. Obwohl Barzahlungssysteme an SB-Kassen für Händler teuer und aufwändig sind, setzt der Handel sie – dem Kundenwunsch entsprechend – vielfach ein.

80 Prozent aller Zahlungstransaktionen im Handel werden bar getätigt. In Relation zum Gesamtumsatz des stationären Einzelhandels macht der Anteil der Barzahlung mit 53 Prozent mehr als die Hälfte aus. In den rund 175 Märkten des Lebensmittelhandels, die ca. 650 SB-Kassen (auch: Self-Checkout-oder SCO-Systeme) betreiben, kann man fast überall (über 95 Prozent) in bar bezahlen. Das mögen die Kunden, wie die Verbraucherbefragung von EHI und TNS Infratest ergab.
Fast alle Nutzer von SCO-Systemen (92 Prozent) gehen an SB-Kassen, um die unproduktiven Wartezeiten der herkömmlichen Kassen zu vermeiden. Besonders mit kleinen Warenkörben nutzen Kunden gern SB-Kassen, denn mit der Anzahl an Artikeln sinkt auch die Bereitschaft zu warten. Gerade die kleinen Geldbeträge werden aber bevorzugt bar gezahlt. Bei Beträgen bis 20 Euro steigt der Anteil der Barzahler von durchschnittlichen 80 Prozent auf über 95 Prozent. Bei Beträgen bis 5 Euro liegt er nahezu bei 100 Prozent.

Hohe Investition

Die meisten Händler, besonders im Lebensmittehandel, akzeptieren den Kundenwunsch und schaffen SB-Kassen mit Barzahlung-Modulen an, obwohl  es hohe Kosten und aufwändige Instandhaltung bedeutet. Die sogenannten Cash-Systeme erhöhen die Anschaffungsinvestition von SB-Kassen um rund ein Drittel. Hinzu kommt eine deutlich höhere Wartungsintensität als bei Kartenzahl-Modulen, weil Cash-Systeme störanfälliger sind.

Nutzerzahlen

Im Vergleich zu vielen anderen Nationen haben die Deutschen eine deutliche Präferenz für Barzahlung. Denn obwohl es in Deutschland bislang nur eine übersichtliche Zahl von Geschäften mit sogenannten SB-Kassen gibt, ist der Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung schon sehr hoch. Bereits 52 Prozent der Bundesbürger kennen diese Form der Selbstbedienung und immerhin 20 Prozent der Befragten nutzen SB-Kassen. Das entspricht bereits heute rund 14 Mio. Nutzern, davon sind rund die Hälfte (7 Mio.) sogar häufige SB-Kassen-Nutzer.

Datenbasis

Auf Basis der Ergebnisse einer qualitativen Vorstudie (2-stündige Gruppendiskussionen mit Verbrauchern) wurde ein Fragebogen entwickelt, der auf die wesentlichen Aspekte der Nutzung von SB-Kassen aus Verbrauchersicht fokussiert. Der quantitative Teil der Studie wurde im Januar 2015 mittels einer bundesweiten telefonischen Befragung durchgeführt und validiert. Die 4.011 befragten Personen sind repräsentativ für alle Verbraucher ab 14 Jahren. Damit besitzen die Ergebnisse der Erhebung Gültigkeit für 70 Millionen Bundesbürger.

Die Studie steht Interessierten auf unserer Website in einem kostenlosen Whitepaper zur Verfügung.

Hinweis für Journalisten: Graphik zum Download unter http://download.ehi.de/selfcheckout.jpg

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Über das EHI
Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 60 Mitarbeitern. Das internationale EHI-Netzwerk umfasst rund 700 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie. Gegründet wurde das Unternehmen 1951. Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany, eine jeweils 50-prozentige Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes, koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel und die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden.

Weniger warten und entspanntes Einpacken

Weniger warten und entspanntes Einpacken
EHI veröffentlicht Studie zur Kundenakzeptanz von Selbstbediener-Kassen

Köln, 25.02.2015 Im deutschen Handel werden sogenannte Self-Checkout-Systeme, bei denen Kunden die Warenerfassung und den Bezahlvorgang selbst übernehmen, wenig eingesetzt. Um herauszufinden, warum das in anderen europäischen Ländern deutlich erfolgreichere System hierzulande vergleichsweise wenig Verbreitung findet, hat das EHI mit Partnern der Branche die Self-Checkout Initiative gegründet. Am deutschen Kunden liegt es jedenfalls nicht, wie in der repräsentativen Studie zur Verbraucherakzeptanz deutlich wird, die TNS Infratest im Auftrag der Self-Checkout Initiative durchgeführt hat. Denn populär sind die SB-Kassen schon jetzt.

Populär trotz geringer Verbreitung
Obwohl es in Deutschland nur eine übersichtliche Zahl von Geschäften mit sogenannten SB-Kassen (auch: Selbstbediener-Kassen oder Self-Checkout-Systeme) gibt, ist der Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung schon sehr hoch. Bereits 52 Prozent der Bundesbürger kennen diese Form der Selbstbedienung und immerhin 20 Prozent der Befragten nutzen SB-Kassen. Das entspricht bereits heute rund 14 Mio. Nutzern, davon sind rund die Hälfte (7 Mio.) sogar häufige SB-Kassen-Nutzer.

Langes Warten und hektisches Einpacken
Das Hauptmotiv zur Nutzung von SB-Kassen ist die Zeitersparnis, sind sich 90 Prozent der Nutzer einig, und treffen damit genau das, was als das größte Manko herkömmlicher Kassen beschrieben wird. Besonders Passivität und Warteschlangen empfinden Kunden als sehr negativ. Für gut zwei Drittel ist das selbstbestimmte Tempo beim Scan- und Bezahlvorgang an SB-Kassen motivierend, denn an herkömmlichen Kassen fühlen sich Kunden durch das hohe Tempo der Kassierkräfte häufig unter Druck gesetzt. Ihnen würde aus demselben Grund auch die Kontrolle der Preise erschwert. Den Kunden ist bewusst, dass das eigene Scannen langsamer ist als das Registrieren durch eine erfahrene Kassenkraft. Entscheidend ist für sie jedoch der insgesamt kürzere Zeitbedarf, das Anstehen in der Warteschlange mitgerechnet. Ein weiterer Grund für den autonomen Checkout-Prozess ist schlicht der Spaß an Innovationen.

Aus Schwächen lernen – SB-Kassen richtig gestalten
Warten wird immer als störend empfunden, auch an SB-Systemen – egal ob es das Warten auf eine freie Kasse oder das Warten auf einen helfenden Mitarbeiter ist. Deutsche Kunden – von der gelegentlichen Hektik an herkömmlichen Kassen geprägt – wünschen sich an SB-Kassen komfortable und ausreichend große Flächen als Ablage für ihre Waren. Werden an regulären Kassen Unterbrechungen wie das Wechseln der Bonrolle als Störfaktor empfunden, so sind es an den SB-Kassen nicht erfasste Angebotspreise und fehlende oder unverständliche Anleitungen. Es kommt also auf den richtigen Service an.

Schlummerndes Potenzial
Zum guten Service gehört auch der persönliche Kontakt zu einem/r Kassierer/in. Über 40 Prozent der Nichtnutzer von Self-Checkouts geben an, dass sie die herkömmliche Kasse aus reiner Gewohnheit nutzen. Wichtig sind den Kunden der persönliche Kontakt sowie die Kontrolle der bezahlten Einkäufe. Bei SB-Kassen gibt die fehlende Kontrolle der Ware beim Verlassen eines Geschäftes durch eine Kassenkraft vielen Kunden ein unbehagliches Gefühl. Wenn in Zukunft die Anzahl der Geschäfte mit Selbstbedienungskassen zunimmt, können sich immerhin rund 21 Prozent der heutigen Nichtnutzer vorstellen, zukünftig SB-Kassen immer oder häufig zu nutzen. Weitere 25 Prozent geben an, dass sie diese Systeme zumindest manchmal nutzen würden. Zusätzlich geben 47 Prozent der heutigen Nutzer an, dass sie SB-Kassen bei besserer Durchdringung wesentlich häufiger nutzen würden. Typischerweise werden SB-Kassen immer nur als Alternative zu herkömmlichen bedienten Kassen angeboten, sodass der Kunde immer noch die Wahlfreiheit zwischen Sich-bedienen-lassen und selber-scannen hat.

Datenbasis
Auf Basis der Ergebnisse einer qualitativen Vorstudie (2-stündige Gruppendiskussionen mit Verbrauchern) wurde ein Fragebogen entwickelt, der auf die wesentlichen Aspekte der Nutzung von SB-Kassen aus Verbrauchersicht fokussiert. Der quantitative Teil der Studie wurde im Januar 2015 mittels einer bundesweiten telefonischen Befragung durchgeführt und validiert. Die 4.011 befragten Personen sind repräsentativ für alle Verbraucher ab 14 Jahren. Damit besitzen die Ergebnisse der Erhebung Gültigkeit für 70 Millionen Bundesbürger.

Die Studie wird Interessierten in einem kostenlosen Whitepaper ab dem 23.03.2015 zur Verfügung gestellt.

Hinweis für Journalisten: Graphik zum Download unter http://download.ehi.de/selfcheckout.jpg

Kontakt:
Frank Horst, Leiter Inventurdifferenzen + Sicherheit, Tel.: -53, horst(at)ehi.org
Ute Holtmann, Leiterin Public Relations, Tel.: -42, holtmann(at)ehi.org

Herausgeber:
EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org Tel.: +49 (0)2 21/5 79 93-0, Fax: -45

Über das EHI
Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 60 Mitarbeitern. Das internationale EHI-Netzwerk umfasst rund 700 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie. Gegründet wurde das Unternehmen 1951. Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany, eine jeweils 50-prozentige Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes, koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel und die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden.

Einladung zur Pressekonferenz

Einladung zur Pressekonferenz der EHI Self-Checkout Initiative im Rahmen der EuroCIS

Im deutschen Handel werden sogenannte Self-Checkout-Systeme, bei denen Kunden die Warenerfassung und/oder den Bezahlvorgang selbst übernehmen, wenig eingesetzt. Warum das in anderen europäischen Ländern deutlich erfolgreichere System hierzulande vergleichsweise wenig Verbreitung findet, versuchen wir mit der Self-Checkout Initiative herauszufinden. Wie deutsche Kunden zu Self-Checkout stehen, beleuchten wir mit einer umfassenden Studie zur Verbraucherakzeptanz, die wir in Kooperation mit TNS Infratest durchgeführt haben.

Wir laden Sie herzlich zu unserer Pressekonferenz ein:
Was will der Kunde?
EHI Self-Checkout Initiative 2015 mit:

Michael Gerling, Geschäftsführer, EHI

Frank Horst, Projektleiter Self-Checkout Initiative, EHI
und einem/er Vertreter/in von TNS Infratest

am: 25.02.2015

um: 10:30 – 12:00 Uhr

wo: Presselounge der Messe Düsseldorf, Verwaltungshochhaus, 1. Stock

Zur Anmeldung

Parkmöglichkeiten stehen Ihnen im Messeparkhaus P4 zur Verfügung.
Gern laden wir Sie im Anschluss an die Konferenz zu einem Imbiss ein und empfehlen Ihnen den Besuch der EuroCIS, dem Spitzenevent für IT-Experten der Handelsbranche.