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Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung zum Thema Self-Checkout-Systeme finden Sie in unserem Whitepaper.

 

Die Ergebnisse der Verbraucherakzeptanz-studie zum Thema Self-Scanning finden Sie in unserem Whitepaper.

 

Die Ergebnisse der Händlerbefragung in unserem neuen Whitepaper.

 

Die Ergebnisse der Verbraucherakzeptanz-studie finden Sie in unserem Whitepaper.

 

Die Ergebnisse der Markterhebung finden Sie hier.

Termine

Self-Checkout-Live-Führung auf der EuroShop 2017

Termine: 05. bis 09. März 2017
Ort: Messe Düsseldorf

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Aktuelles

Kontakt

Frank Horst

Projektleiter
Frank Horst
T: +49 221 57993-53
E: horst(at)ehi.org

 
Simone Sauerwein

Projektassistenz
Simone Sauerwein
T: +49 221 57993-992
E: sauerwein(at)ehi.org

 

Stationäre Self-Checkout Systeme

Am Ende des Einkaufs scannt der Kunde selbst jedes einzelne Produkt und verpackt es in bereitgestellte Tüten oder mitgebrachte Taschen. In der Regel erfolgt dabei zusätzlich eine Gewichtskontrolle der gescannten Produkte. Self-Checkouts ergänzen immer die konventionellen Kassen und werden bisher vor allem für das Bezahlen von kleineren Einkäufen benutzt.

Unterschiedlich große Ablageflächen lassen zwar verschiedene Einkaufskorbgrößen zu, doch für große Warenkörbe mit mehr als 25 Artikeln sind die meisten stationären Self Checkouts kaum geeignet. Dafür bieten die Hersteller mittlerweile aber SCO mit Laufbändern an, die dann auch größere Einkaufsmengen an SB-Kassen erlauben. Die Artikel werden dann vom Kunden auf ein Laufband gelegt. Entweder scannt der Kunde die Artikel vorher, oder sie werden automatisch auf dem Laufband mittels Tunnelscanner erfasst.

Beim Self-Checkout setzt auch ein psychologischer Faktor ein: Der Kunde ersetzt eine erzwungene Untätigkeit durch eigenes Handeln. Damit unterliegt er der Illusion größerer Schnelligkeit. Fakt laut EHI-Studie „Kassensysteme 2012“ ist jedoch: Ein ungeübter Kunde benötigt am SCO-Terminal im Schnitt die zwei- bis dreifache Zeit im Vergleich zur Abwicklung am bedienten Checkout. Unter dem Strich kann dies zwar immer noch schneller sein, als in der Schlange zu warten. Ein weiterer Vorteil von „Selbstzahlerkassen“ in Form stationärer SCO besteht in der Flexibilität für den Kunden: er kann erst nach seinem Einkauf bestimmen, ob er sich für die bediente Kasse oder den Self-Checkout entscheidet.
Typischerweise werden immer mehrere SCO-Stationen durch eine Kassenkraft betreut, die Ansprechpartner ist, Hilfestellung leistet, Altersfreigaben ermöglicht und letztendlich auch eine Aufsichtsfunktion inne hat, um den Sicherheitsgedanken gerecht zu werden und Manipulationen zu erschweren. Im Vordergrund stehen jedoch die Serviceleistungen für den Kunden.

SB-Kassen sind Hightech-Produkte und können beispielsweise bei einer typischen Installation von vier Self-Checkouts schnell einen sechsstelligen Investitionsbetrag erreichen. Der erhöhte Platzbedarf gegenüber konventionellen Kassen sowie die langsamere Geschwindigkeit eines Kunden im Vergleich zu einer geübten Kassenkraft erschweren Nutzenbetrachtungen und die Berechnung des Return on Investment.
Mit sogenannten „Hybridsystemen“ setzten Hersteller auf Geschäfte, deren Kassenzonen nur begrenzten Platz bieten. Ein Hybridsystem kann sowohl zum Kunden gerichtet als Self-Checkout und bei Bedarf zum Bediener gerichtet als konventionelle Kasse eingesetzt werden. Es geht dabei primär um die effiziente Ausnutzung des vorhandenen Platzes und eine Anpassung der Kassenkapazitäten bei dynamischen Kundenfrequenzwechseln.

 

Mobiles Self-Scanning

Beim mobilen Self-Scanning scannt der Kunde die Artikel während des Einkaufs mittels eines mobilen Erfassungsgeräts  selbst ein. Das Lesegerät wird am Eingang des Marktes beispielsweise nach Identifikation durch eine Kundenkarte ausgegeben. Am Ende des Einkaufs werden alle Daten in das Kassensystem übernommen. Kunden können während des Einkaufs die einzelnen Artikel scannen und behalten jederzeit den Überblick über die aufgelaufene Kaufsumme. Sie sparen Zeit beim Bezahlvorgang, da die Artikel beim Bezahlen im Normalfall nicht mehr aus dem Einkaufswagen bewegt werden müssen. Nach dem Einkauf gibt der Kunde das Gerät an einer bedienten Kasse oder an einem Paytower (Bezahlautomaten) ab, die Daten werden in das Kassensystem übernommen und die Bezahlung kann bar oder unbar erfolgen.

Vorteil dieses Systems gegenüber dem stationären Self-Checkout: Der Kunde nimmt den Artikel nur einmal in die Hand, nämlich beim Scannen der Ware am Regal, und kann dann ohne Ausladen der Waren an der Kasse seinen Einkauf beenden. Zudem sind auch größere Einkäufe problemlos zu handhaben. Um Sicherheitsaspekten zu genügen und bewusste Manipulationen und unbewusste Fehler auszuschließen, werden die Warenkörbe in der Regel stichprobenweise durch eine Aufsichtskraft kontrolliert.

Für beide Formen des SCO gilt: Selbstzahlerkassen kommen nicht ohne Personal aus! Den mitarbeiterfreien Self-Checkout wird es wohl kaum geben, da einige Kunden immer Hilfestellungen benötigen und gerade im Lebensmittelhandel Artikel gelistet sind, die zum Beispiel beim Verkauf eine gesetzlich vorgeschriebene Alterskontrolle erfordern. Auch bei Produkten wie Obst, Gemüse und Backwaren, die vom Kunden manuell im System gesucht werden müssen oder beim Einsatz von Coupons ist oft der Einsatz einer Kassiererin nötig. Letztlich sind Mitarbeiter auch zu Kontrollzwecken erforderlich, um die „Selbstbedienung“ nicht ausufern zu lassen.